Supply Chain: Eine unruhige Welt erfordert neue Prinzipien

Diversifizierung der Lieferketten setzt sich fort – Cloud-basierte B2B-Marktplätze als neues Beschaffungsmodell

Die Zeiten, in denen Unterbrechungen der Lieferkette kurz und eher selten vorkamen, sind längst vorbei. Unternehmen, die an längere Perioden relativer Stabilität gewöhnt sind, erleben nun, wie Krisen ineinander übergehen. Laut Christian Lanng, CEO von Tradeshift, werden sich Cloud-basierte B2B-Marktplätze als neues Beschaffungsmodell mehr und mehr durchsetzen:

In den letzten fünf Jahren haben die kumulativen Auswirkungen der ständig steigenden Kosten in Asien, der geopolitischen Spannungen und Handelszölle, die Turbulenzen in der weltweiten Schifffahrt durch die Pandemie und jetzt der militärische Konflikt in Europa die tiefgreifenden Abhängigkeiten und die inhärenten Schwachstellen schlanker, globalisierter Lieferketten deutlich gezeigt.

Führungskräfte in Unternehmen und Wirtschaftsexperten nehmen zunehmend eine langfristige Perspektive ein. Sie erkennen, dass die jüngste Krise höchstwahrscheinlich die Bedeutung der strukturellen Veränderungen in den globalen Lieferketten, die sich nach der COVID-19-Pandemie bereits beschleunigt haben, noch stärker beschleunigt. Unternehmen erkennen die neue Realität: Rückstände und Ausfälle sind die neue Normalität. Konnektivität, Transparenz und Agilität sind zu grundlegenden Unternehmensprinzipien geworden und nicht zu vagen Zielen.

Untersuchungen von Goldman Sachs legen nahe, dass die US-Unternehmen ihre Bemühungen um eine Diversifizierung der Lieferketten fortsetzen und sich dabei insbesondere auf die Verlagerung von Produktionsimporten aus China konzentrieren. Aus den Protokollen von Gewinnmitteilungen geht hervor, dass die Zahl der Unternehmen, die eine dauerhafte Erhöhung der Lagerbestände zum Schutz vor Produktionsunterbrechungen planen, sprunghaft angestiegen ist. Eine solche Verlagerung erfordert eine viel tiefere und kooperativere Beziehung zwischen Einkäufern und Lieferanten.

Widerstandsfähige Unternehmen werden proaktiv ihre Kosten senken und gleichzeitig genau darauf achten, welche Auswirkungen ihr Handeln auf die allgemeine Gesundheit ihrer Lieferkette hat. In dem Maße, in dem Einkäufer sich von einzelnen Beschaffungsmodellen verabschieden wollen, werden auch die Argumente für ein dynamisch vernetztes Ökosystem aus Einkäufern und Lieferanten immer unbestreitbarer.

Cloud-basierte B2B-Marktplätze waren bereits vor der Pandemie auf dem Vormarsch. Das Analystenunternehmen IDC ist der Ansicht, dass dieses Modell, das mehrere Einkäufer mit mehreren Lieferanten verbindet, eine Schlüsselrolle bei der Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Unternehmen spielt. Es ermöglicht einen einfacheren Zugang zu Lieferanten und eine weitaus größere Transparenz in der gesamten Lieferkette bis hin zur Quelle. Die Nachfrage steigt und dieser Trend dürfte sich in absehbarer Zukunft noch verstärken.

Quellennachweis:
https://www.goldmansachs.com/insights/pages/are-us-companies-actually-reshoring-their-supply-chains.html
https://blog-idceurope.com/how-b2b-market-places-can-make-supply-chain-operations-more-resilient/

Weitere Informationen: www.Tradeshift.com/de

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Über nur eine Anbindung mit allen Logistik-Partnern und Lösungen vernetzt

Virtuell und vor Ort: logistics.cloud auf dem Deutschen Logistik-Kongress

logistics.cloud macht die Vernetzung in der Logistik möglich! Von der Industrie für die Industrie. Das Ziel: Im ersten Schritt den Datenaustausch strukturell so zu verbessern, dass die Transparenz von Sendungsströmen erhöht, Schnittstellenprobleme eliminiert und Prozesse automatisiert werden – für optimale Supply-Chain-Visibility. „Einmal dabei“, können Shipper, Forwarder, Carrier und der Zoll über die offene und neutrale Logistikplattform diverse Third-Party-Lösungen modular über den Marketplace nutzen: Wie genau, stellt logistics.cloud vom 20. bis 22. Oktober 2021 auf dem Deutschen Logistik-Kongress in Berlin vor. Dabei findet der DLK in diesem Jahr nicht ausschließlich im Hotel InterContinental statt, sondern überträgt viele Veranstaltungen digital .

Der Deutsche Logistik-Kongress vom 20. bis 22. Oktober ist in diesem Jahr als hybride Veranstaltung geplant. Mit einem Präsenzteil im Hotel InterContinental in Berlin und vielen Inhalten, die kostenfrei digital übertragen werden. Der Fokus liegt in bewährter Weise auf Austausch, Wissenstransfer und Diskussion: im Plenum, in den Fachsequenzen und in der Ausstellung. Netzwerken vor Ort wird ebenfalls möglich sein – dank eines eigenen Sicherheits- und Hygienekonzepts. Am Stand L06 ist auch das Logistikportal logistics.cloud auf dem Branchenevent vertreten und nutzt die Gelegenheit, um unter anderem seinen neuen Marketplace vorzustellen.

Logistics.cloud kennenlernen

2018 entstand logistics.cloud aus einem gemeinsamen Projekt großer, in Deutschland ansässiger Industriebetriebe und globaler Logistikunternehmen wie Schaeffler, Schenker und Lufthansa Cargo. Als weltweit tätige, neutrale Logistik-Plattform automatisiert logistics.cloud über nur eine Anbindung den cloudbasierten Datenaustausch zwischen allen Partnern einer Supply-Chain. Mit seiner skalierbaren Lösung – auf Basis einer Kombination der Datenintegration- und Prozessmanagementlösungen des Softwarehauses Lobster – durchbricht das Unternehmen die Fragmentierung globaler Lieferketten und sorgt in multimodalen Transportketten für mehr Planbarkeit und Visibility, bis hin zur Automatisierung. logistics.cloud bietet seinen Teilnehmern hohe Konnektivität, resiliente und zuverlässige Daten, individuelle Lösungen mit zahlreichen Add-ons und ein kontinuierlich wachsendes Partner-Netzwerk. Das Geschäftsmodell basiert auf einem Pay-per-Use-Modell, wobei Nutzer zwischen unterschiedlichen Paketen wählen können. Standardisiert, kostengünstig und als Abo.

Die Vision des Unternehmens ist, Logistik durchgängig zu digitalisieren und die bisher überaus komplexe Struktur aus zahlreichen, bilateralen Einzelverbindungen durch nur eine Anbindung für alle abzulösen.

Persönliche Gespräche. Fachsequenz. Und der neue Marketplace.

Mit im Gepäck für Berlin hat das Team von logistics.cloud auch den neuen Marketplace – ein modularer Service für logistische Third-Party-Leistungen wie z.B. App-Angebote, Echtzeitdaten, CO2-Kompensation oder Zoll- und Gefahrengutabwicklung. Ein digitales Ökosystem. Zum Auftakt bietet logistics.cloud Interessierten deshalb die Möglichkeit, beim Stand-Besuch (L06) für ihr Unternehmen einen kostenfreien Eintrag im neuen Marketplace zu gewinnen und sich so einen Platz in der Community zu sichern. Neben diesen direkten Gesprächen mit logistics.cloud, besteht am Donnerstag, 21. Oktober, um 11.00 Uhr außerdem die Möglichkeit, noch mehr über die Vorteile digitaler Logistik zu erfahren: auf der Fachsequenz „Logistics as a Service for everyone with platform-based data integration“ mit einem Vortrag von Niko Hossain, CEO der Lobster Logistics Cloud GmbH.

ÜBER LOGISTICS.CLOUD
logistics.cloud ist 2018 aus einem Projekt großer, deutscher Unternehmen und globaler Logistiker hervorgegangen. Als Ergebnis entstand eine Plattform für nahtlosen Datenaustausch zwischen allen Supply-Chain-Partner. Mit der Technologie von logistics.cloud können Teilnehmer Daten in Echtzeit über Plug-&-Play austauschen, ihre Formate und Standards frei wählen und sich über nur eine Anbindung mit allen Partnern vernetzen. Das Portal setzt auf bereits bestehende Schnittstellen auf und wird ergänzt durch cloudbasierten Austausch, Nachverfolgbarkeit und Dokumentation. Mittlerweile beschäftigt die Lobster Logistics Cloud GmbH mit Sitz am Starnberger See, Hamburg, Frankfurt und Berlin über 20 Mitarbeitende. Seit Gründung wurden bereits mehr als zwei Millionen Sendungen in weit über 100 Länder über die Plattform transportiert.

Weitere Informationen unter www.logistics.cloud

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Lieferketten „Zurück auf Anfang“

Auftragsvolumen bricht ein, Zahlungen verspäten sich: Ukraine Krieg macht Aufschwung zunichte

Russische Aggression gegen die Ukraine schickt globale Lieferketten in den freien Fall und treibt Energieknappheit und Rohstoffpreisvolatilität voran. Die Auftragsvolumina verlieren so stark wie noch nie seit den ersten Lieferverboten. Verspätete Zahlungen an Lieferanten verdoppeln sich im Vergleich zu den sechs Monaten vor der Pandemie. Zulieferer in Mexiko und Kanada verzeichnen einen Anstieg der Aktivitäten, da US-Unternehmen ihre Beschaffung näher an ihr Heimatland verlegen. Mckinsey prognostiziert, dass in den nächsten fünf Jahren bis zu 26 Prozent der weltweiten Produktion durch Reshoring und Nearshoring verlagert werden.

Der Krieg in der Ukraine und die Abriegelungen in China haben das weltweite Auftragsvolumen in den ersten drei Monaten des Jahres 2022 einbrechen lassen, so die neuen Daten von Tradeshift. Der Q1 2022 Index of Global Trade Health von Tradeshift zeigt, dass die Gesamttransaktionen (Rechnungen und Bestellungen) zwischen Einkäufern und Lieferanten auf der Plattform im ersten Quartal 2022 um weitere 7 Punkte unter den prognostizierten Bereich gefallen sind. Die Auftragsvolumina wurden durch eine Mischung aus hoher Inflation, längeren Lieferzeiten und Engpässen bei wichtigen Komponenten besonders stark beeinträchtigt. Die Auftragseingänge fielen im ersten Quartal um 16 Punkte, was den stärksten Schwungverlust seit den ersten Sperrungen im Jahr 2020 darstellt.

Unternehmen halten Geld zurück, Lieferantenzahlungen weiter stark verspätet

Die großen Unternehmen scheinen sich auf eine schwierige Zeit einzustellen und halten eigenen Bargeldreserven zurück. Das hat Auswirkungen auf die Lieferanten, die dadurch in den kommenden Monaten erneut unter Druck geraten werden. Die aktuellen Daten von Tradeshift zeigen, dass die Zahl der verspäteten Lieferantenzahlungen in den letzten sechs Monaten durchschnittlich 15,9 Prozent des Gesamtvolumens betrug und damit fast doppelt so hoch war wie in den sechs Monaten vor der Pandemie.

„Die Aggression Russlands in der Ukraine und die Abriegelung von Großstädten in ganz China führen zu einer Konvergenz von neuem und bekanntem Druck“, sagt Christian Lanng, CEO von Tradeshift. „Der Aufbau von Bargeldreserven mag wie ein Akt der Selbsterhaltung seitens der Einkäufer erscheinen. Er kann aber schnell zu einem Akt der Selbstverletzung werden, wenn die Lieferanten zu kämpfen beginnen. Große Unternehmen müssen aufhören, Lieferanten als billige Kreditlinie zu betrachten. Stattdessen sollten sie anfangen, nach Finanzierungsoptionen zu suchen, die sowohl sie selbst als auch ihre Lieferanten in einem hochvolatilen Umfeld zahlungsfähig halten.“

Euro-Raum weiteren Belastungen ausgesetzt

Die Transaktionen fielen um weitere 14 Punkte gegenüber der erwarteten Spanne, wodurch ein Großteil der Erholung der letzten 18 Monate zunichte gemacht wurde. Die Auftragsvolumina fielen um alarmierende 28 Punkte, da die Ukraine-Krise die Rohstoffpreise in die Höhe trieb und weitere Störungen in wichtigen Lieferketten verursachte.

In Deutschland gaben 40 Prozent der Industrieunternehmen an, dass sie Probleme mit Lieferengpässen erwarteten, so der Think Tank IW. Die Automobilhersteller haben aufgrund des Mangels an Kabelbäumen, die in der Ukraine von der deutschen Firma Leoni hergestellt werden, Montagebänder geschlossen.

Das Rechnungsvolumen blieb im ersten Quartal 2022 relativ robust, was darauf hindeutet, dass die Zulieferer immer noch einen Rückstand an bestehenden Aufträgen abarbeiten. Einige Engpässe könnten sich abschwächen, aber die Aussichten deuten darauf hin, dass noch einige schwierige Monate bevorstehen, da neue Störungen auftreten. Nach Angaben von JP Morgan sind die Asien-Europa-Routen am stärksten von Problemen wie akuter Überlastung der Häfen und Unterbrechungen im Frachtverkehr aufgrund der Schließung des russischen Luftraums betroffen. Angesichts der Starrheit bzw. Unflexibilität der meisten Lieferketten dürfte es sich als sehr schwierig erweisen, schnelle und praktikable Lösungen für diese Probleme zu finden.

Einkäufer und Lieferanten sind in USA, China und Großbritannien einem ähnlichem Druck ausgesetzt

USA: Die Dynamik ging um 6 Punkte zurück. Die US-Häfen machten sich auf neue Überlastungen infolge von Sperrungen in Asien gefasst. Die steigenden Energiekosten wirkten sich ebenfalls auf die Aufträge aus.

China: Die Transaktionen gingen im ersten Quartal 2022 um weitere 3 Punkte zurück, was das dritte Quartal in Folge ist, in dem die Aktivität hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Großbritannien: Das Transaktionswachstum insgesamt lag im ersten Quartal um einen Punkt über dem prognostizierten Bereich, aber das Gesamtwachstum seit der Pandemie ist immer noch kaum halb so hoch wie erwartet.

Reshoring und Nearshoring im Kommen?

Kommentatoren wie der CEO von Blackrock, Larry Fink, glauben, dass der Krieg in der Ukraine die Unternehmen veranlassen wird, sich aus ihren globalen Lieferketten zurückzuziehen. Derweil prognostiziert McKinsey, dass in den nächsten fünf Jahren bis zu 26 Prozent der weltweiten Produktion durch Reshoring und Nearshoring verlagert werden. Die Daten von Tradeshift deuten darauf hin, dass Zulieferer in den an die USA angrenzenden Ländern bereits von den Bemühungen multinationaler Unternehmen profitieren, ihre Lieferketten zu „nearshoren“. Das Rechnungsaufkommen mexikanischer Lieferanten ist im vergangenen Jahr um das 4,1-fache des weltweiten Durchschnitts gestiegen. Die Rechnungen kanadischer Zulieferer waren 3,1-mal so hoch wie der Durchschnitt.

„Das Jahr 2022 hat ein neues Kapitel in einem Zeitalter der Unsicherheit für den Welthandel aufgeschlagen“, so Lanng weiter. „In dieser neuen Realität werden Rückstände und Pannen zur neuen Normalität, während Konnektivität, Transparenz und Agilität eher grundlegende Betriebsprinzipien als vage Ambitionen sind. Die Globalisierung mag zwar auf dem Rückzug sein, aber die Widerstandsfähigkeit wird davon abhängen, dass die Lieferketten vernetzter, vielfältiger und kollaborativer werden als je zuvor.“

Weitere Index-Daten nach Branchen und IT-Ausgaben

Transport & Logistik: Die geopolitischen Spannungen und die erneuten Abriegelungen in China stellen die Logistikunternehmen vor große Herausforderungen. Die Tradeshift Daten zeigen, dass das Transaktionsvolumen in der gesamten Transport- und Logistikbranche weiterhin höher ist als erwartet, was auf einen harten Wettbewerb um begrenzte Kapazitäten hindeutet.

Hersteller: Die Lieferketten des verarbeitenden Gewerbes sind mit einer schwierigen Kombination aus Lieferkettenengpässen und steigenden Rohstoffpreisen konfrontiert. Die Tradeshift Daten zeigen, dass das Transaktionsvolumen im ersten Quartal 25 Prozent unter dem erwarteten Niveau lag. Ein Großteil dieser Verlangsamung ist auf einen steilen Rückgang der Auftragseingänge zurückzuführen, die das erste Quartal 2022 auf dem niedrigsten Stand seit der ersten COVID-Sperre beendeten.

Einzelhandel: Die Transaktionen in den Lieferketten des Einzelhandels scheinen sich nach einer Phase extremer Volatilität in den letzten zwei Jahren stabilisiert zu haben. Die Aktivität bleibt jedoch leicht hinter den Erwartungen zurück, wobei eine Kombination aus steigenden Kosten und schwindendem Verbrauchervertrauen wahrscheinliche Faktoren sind.

Technologie-Einkäufe: Auch die Einkäufe von Software und Technologie lagen im ersten Quartal unter den Erwartungen. Umfragedaten von Enterprise Technology Research zeigen, dass einige Käufer im ersten Quartal angesichts der makroökonomischen Bedingungen eine abwartende Haltung eingenommen haben.

Der vollständigen Q1 2022 Index of Global Trade Health ist in englischer Sprache downloadbar auf der Tradeshift Website: https://tradeshift.com/global-trade-report/

Quellennachweis:
1. https://tradeshift.com/global-trade-report/
2. https://www.nasdaq.com/articles/ukraine-conflict-adds-to-european-supply-chain-snags
3. https://www.just-auto.com/special-focus/ukraine-crisis/ukraine-harness-shortage-hits-vw-report/
4. https://www.reuters.com/markets/europe/ukraine-conflict-adds-european-supply-chain-snags-2022-03-09/
5. https://www.opportimes.com/reshoring-and-nearshoring-will-relocate-up-to-26-of-world-production/
6. https://www.blackrock.com/corporate/investor-relations/larry-fink-ceo-letter
7. https://siliconangle.com/2022/04/01/new-data-c-suite-taps-brakes-tech-spending/

Über den Tradeshift Index of Global Trade Health
Viele der weltweit größten Einkäufer und ihre Lieferanten nutzen die Handelstechnologie-Plattform von Tradeshift, um digitalisierte Einkaufs- und Rechnungsdaten auszutauschen. Der Index analysiert anonymisierte Transaktionsdaten, die über die Plattform fließen. Als Transaktionsvolumen bzw. Lieferkettenaktivitäten definiert Tradeshift alle Handelsaktivitäten und Forderungen aus Lieferantenzahlungen. Der Index gibt einen zeitnahen Überblick darüber, wie sich externe Ereignisse auf den Business-to-Business-Handel auswirken.

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E-Fulfillment – Multifunktionale Roboter

 

Das Aufkommen neuer E-Fulfillment-Initiativen wie „Ochama“ der chinesischen Händlerplattform JD.com – einer Wortzusammensetzung aus „omni-channel“ und „amazing“ – zeigt, wie präsent die Themen Automatisierung und Robotik in unserem Alltag bereits heute sind. Die beiden „Ochama“-Läden in den Niederlanden sind rein von Robotern betrieben und sind Warenlager und Laden zugleich. „Ochama“ wickelt online bestellte Waren, Nonfood und Lebensmittel in kürzester Zeit ab. Verbraucher können sich ihre Bestellungen vor Ort per QR Code abholen, eine Lieferung nach Hause ist ebenfalls möglich.

Was viele Verbraucher wahrscheinlich nicht wissen, ist, dass ihre Online-Bestellungen in den meisten Fällen schon jetzt von Robotern bearbeitet werden. Innovative Webshop-Fulfillment-Zentren nutzen Robotik und Automatisierung auf dieselbe Weise wie „Ochama“, allerdings in größerem Ausmaß. Ein Beispiel dafür sind die E-Fulfillment-Zentren von Active Ants, einem Kunden von GreyOrange. Hier unterstützen Roboter die bestehenden Teams bei der Abwicklung von Bestellungen – vom Bestelleingang bis hin zur Übergabe an den Spediteur. Mittels maschinellen Lernens sowie einer KI- und Cloud-Software-basierten Fulfillment-Lösung transportiert ein Roboter beispielsweise einen zusammengestellten Versandkarton zu einer Kommissionierstation. Je nach Auftrag befüllt ein Mitarbeiter den Karton mit den Produkten. Dabei analysiert die Software, welches Transportunternehmen den Auftrag ausliefert und transportiert die Bestellung daraufhin zu bestimmten Verteilerpunkten. Für die Mitarbeiter ergeben sich kürzere Laufzeiten und eine körperliche Entlastung, während Kunden von schnelleren sowie effizienteren Abläufen profitieren und ihre Bestellungen in kürzerer Zeit erhalten.

Das Angebot von GreyOrange ermöglicht außerdem einen vollautomatischen, autonomen Abwicklungsbereich von Aufträgen. Angesichts des anhaltenden Booms an Onlinebestellungen sind solche „Dark Stores“, wie es die Ochama-Läden sind, als Ergänzung zu herkömmlichen Warenlagern nicht mehr wegzudenken. Sie ziehen zunehmend in ungenutzte Flächen in Innenstädten ein. Nur durch die Kombination aus modernen Fulfillment-Zentren und Dark Stores wird es Händlern in Zukunft gelingen, auf die rasanten Entwicklungen des E-Commerce sowie die steigenden Auftragsmengen zu reagieren und Kunden ein positives Einkaufserlebnis zu bieten.

GreyOrange ist ein globaler Software- und Mobile-Robotics-Anbieter, der mithilfe von Künstlicher Intelligenz die Auftragsabwicklung in Warenlagern modernisiert und den Lagerbetrieb in Echtzeit optimiert. Das GreyOrange Fulfillment Operating System ist die einzige vollständig integrierte Software- und Robotics-Lösung, die mittels neuester Erkenntnisse aus dem Bereich Fulfillment in Echtzeit Auftragsdaten auswertet und dadurch die Zusammenarbeit von Mitarbeitern und Robotern effizient orchestriert. Das Ergebnis sind schnelle, flexible und präzise abgestimmte Prozesse, die den Kundenerwartungen im modernen Handel kontinuierlich gerecht werden.

Die Experten von GreyOrange unterstützten Unternehmen dabei, Fulfillment-Prozesse zu optimieren, Umsätze zu steigern, Abwicklungskosten zu sparen und dabei die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter zu verbessern. GreyOrange hat seinen Hauptsitz in Atlanta, Georgia, und unterhält Niederlassungen in den Vereinigten Staaten, Europa, Indien und Japan. Zu den Kunden von GreyOrange zählen unter anderem IKEA und H&M. Weitere Informationen unter: www.greyorange.com und auf YouTube.

Firmenkontakt
Grey Orange Pte. Ltd.
Elena Weitkunat
Bussardweg 31
30880 Laatzen
+49 (0)176 57866808
greyorange@hbi.de
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Corinna Voss
Stefan-George-Ring 2
81929 München
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greyorange@hbi.de
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Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

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AEB und SHIPSTA liefern digitales Procure-to-Pay-Frachtmanagement

 

– AEB und SHIPSTA kooperieren und integrieren ihre Best-of-Breed-Lösungen für Frachteinkauf und Frachtkostenmanagement

– Unternehmen können über eine Cloud-Software ihr Frachtkostenmanagement Procure-to-Pay durchgängig digitalisieren

– Digitale und automatisierte Datennutzung ohne Medienbrüche sorgt für Transparenz

Die beiden IT-Unternehmen AEB SE und SHIPSTA S.à r.l verbinden ihre Software und bieten verladenden Unternehmen eine durchgängige Unterstützung im Frachtkostenmanagement. Diese können damit ihre Prozesse von Transport-Ausschreibung und -Einkauf über die Frachtkostenberechnung für operative Sendungen bis zu Kontrolle, Freigabe und Kontierung der eingehenden Frachtrechnungen schnell und einfach digitalisieren.

Das umfassende Procure-to-Pay-Angebot von AEB und SHIPSTA vereint die Produkte zweier renommierter Cloud-Software-Unternehmen: SHIPSTA hat sich schnell als die Plattform der Wahl für die digitale Frachtbeschaffung etabliert. Zu den Kunden des 2019 gegründeten Unternehmens zählen bereits einige der weltweit größten Chemie-, Pharma- und Automobilunternehmen. AEB Software unterstützt die globalen Handels- und Logistikprozesse von inzwischen mehr als 5.500 Unternehmen in 80 Ländern.

Einfach Frachtkosten berechnen

Die Software der AEB SE automatisiert die Berechnung der Frachtkosten, die Kontrolle der Frachtrechnungen und die Zuordnung der Ausgaben auf Kostenstellen. Basis sind die Sendungsdaten aus Versand- oder ERP-System sowie die mit Speditionen und KEP-Diensten vereinbarten Raten. Für die reibungslose Datengrundlage hinsichtlich dieser vereinbarten Tarife und geschlossenen Spot-Kontrakte sorgt die Integration der AEB-Software mit SHIPSTAs digitaler Sourcing- und Procurement-Plattform.

Die AEB Software ermittelt die Kosten für die Abwicklung konkreter Sendungen, um diese zum Beispiel an Kunden zu verrechnen. Zudem stehen die Daten nach Warenausgang in unterschiedlichen Auswertungen zur Verfügung – ebenso wie Kosten aus Spot-Einkäufen. Unternehmen haben damit jederzeit die Transparenz über ihre tatsächlichen Frachtausgaben. Auf diese Weise lassen sich etwa Kostentreiber identifizieren und Gegenmaßnahmen ergreifen.

Rechnungskontrolle voll automatisiert

Auf Basis der berechneten Frachtkosten für eine Sendung bzw. für vereinbarte Spot-Kontrakte automatisiert die AEB-Software auch die Kontrolle der eingehenden Frachtrechnungen und gleicht eventuelle Differenzen aus. Die einzelnen Positionen der Abrechnung lassen sich zudem automatisiert und vorhandenen Geschäftsregeln folgend der richtigen Kostenstelle zuordnen. Damit können die Daten direkt an die Finanzbuchhaltung weitergeleitet werden.

Massive Zeitersparnis bei Procurement und Tendermanagement

Die leistungsstarke Frachtbeschaffungsplattform von SHIPSTA automatisiert den gesamten Ausschreibungsprozess. Die Erstellung von Angebotsanfragen, der Vergleich von Angeboten und die Entscheidung lassen sich mit wenigen Klicks erledigt. Der anpassbare SHIPSTA Algorithmus analysiert sofort die Angebote von Hunderten von Spediteuren, um den optimalen Anbieter oder eine Kombination von Anbietern zu ermitteln, die den spezifischen Anforderungen jedes Verladers entsprechen.

SHIPSTA unterstützt auch den Frachteinkauf am Spotmarkt: Die Kosten für Transporte können schnell und einfach verglichen und der Auftrag direkt an den Transportdienstleister der Wahl vergeben werden.

„Wir bei SHIPSTA sind bestrebt, unsere Plattform so leistungsfähig und zugänglich wie möglich für Logistikteams zu machen. Daher freuen wir uns über die Partnerschaft mit AEB, um eine vollständige und voll integrierte Lösung für das digitale Frachtkostenmanagement anbieten zu können“, kommentiert Christian Wilhelm, Gründer von SHIPSTA.

„Verladende Unternehmen erhalten durch die Zusammenarbeit von AEB und SHIPSTA eine durchgängige Lösung ohne Systembrüche, mit der sie ihr Frachtmanagement weitgehend end-to-end digitalisieren können“, bestätigt auch Christel Mittelbach, Produktmanagerin bei AEB.

Weitere Informationen zu AEB: https://www.aeb.com

Weitere Informationen zu SHIPSTA: https://www.shipsta.com

Über AEB:
AEB unterstützt mit ihrer Software die Prozesse von Industrie-, Dienstleistungs- und Handelsunternehmen in Logistik und Außenwirtschaft. Mehr als 5.500 Kunden nutzen die Lösungen in über 80 Ländern für Versand, Transport- und Lagermanagement, Verzollung, Importabwicklung, Exportabwicklung, Screening von Sanktionslisten sowie zur Exportkontrolle. Das AEB-Portfolio reicht von schnell einsetzbaren Softwareprodukten aus der Cloud bis hin zur passgenauen, dabei aber hochadaptiven Logistikplattform.

AEB beschäftigt mehr als 550 Mitarbeiter. Der Softwareanbieter hat den Hauptsitz und eigene Rechenzentren in Stuttgart. Weitere deutsche AEB-Standorte gibt es in Hamburg, Düsseldorf, München, Soest, Mainz und Lübeck. International vertreten ist AEB in Großbritannien, Singapur, der Schweiz, Schweden, in den Niederlanden, Tschechien und in den USA.

Über SHIPSTA:
SHIPSTA wurde 2015 als CLEAR LOGISTICS von Christian Wilhelm (CEO), Stefan Maratzki (CTO) und Oliver Ritzmann (CCO), gegründet. Das innovative Softwareunternehmen hat seinen Hauptsitz in Luxemburg und eine Niederlassung im Digital Hub Logistics in Hamburg und gilt als führender Anbieter für eLogistik-Applikationen in Deutschland. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf eProcurement, der elektronischen Transportmarkt-Beschaffung. Die eProcurement-Plattform optimiert Einkaufs- und Ausschreibungsprozesse und vernetzt Verlader und Spediteure digital. Zu den Kunden von SHIPSTA zählen global agierende Unternehmen aus den Bereichen Food, High Tech, Pharma, Automotive etc.

Kontakt
AEB SE
Jens Verstaen
Sigmaringer Str. 109
70567 Stuttgart
+49 (0) 89 14 90 267 16
jens.verstaen@aeb.com
https://www.aeb.com

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

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