Supply Chain: Eine unruhige Welt erfordert neue Prinzipien

Diversifizierung der Lieferketten setzt sich fort – Cloud-basierte B2B-Marktplätze als neues Beschaffungsmodell

Die Zeiten, in denen Unterbrechungen der Lieferkette kurz und eher selten vorkamen, sind längst vorbei. Unternehmen, die an längere Perioden relativer Stabilität gewöhnt sind, erleben nun, wie Krisen ineinander übergehen. Laut Christian Lanng, CEO von Tradeshift, werden sich Cloud-basierte B2B-Marktplätze als neues Beschaffungsmodell mehr und mehr durchsetzen:

In den letzten fünf Jahren haben die kumulativen Auswirkungen der ständig steigenden Kosten in Asien, der geopolitischen Spannungen und Handelszölle, die Turbulenzen in der weltweiten Schifffahrt durch die Pandemie und jetzt der militärische Konflikt in Europa die tiefgreifenden Abhängigkeiten und die inhärenten Schwachstellen schlanker, globalisierter Lieferketten deutlich gezeigt.

Führungskräfte in Unternehmen und Wirtschaftsexperten nehmen zunehmend eine langfristige Perspektive ein. Sie erkennen, dass die jüngste Krise höchstwahrscheinlich die Bedeutung der strukturellen Veränderungen in den globalen Lieferketten, die sich nach der COVID-19-Pandemie bereits beschleunigt haben, noch stärker beschleunigt. Unternehmen erkennen die neue Realität: Rückstände und Ausfälle sind die neue Normalität. Konnektivität, Transparenz und Agilität sind zu grundlegenden Unternehmensprinzipien geworden und nicht zu vagen Zielen.

Untersuchungen von Goldman Sachs legen nahe, dass die US-Unternehmen ihre Bemühungen um eine Diversifizierung der Lieferketten fortsetzen und sich dabei insbesondere auf die Verlagerung von Produktionsimporten aus China konzentrieren. Aus den Protokollen von Gewinnmitteilungen geht hervor, dass die Zahl der Unternehmen, die eine dauerhafte Erhöhung der Lagerbestände zum Schutz vor Produktionsunterbrechungen planen, sprunghaft angestiegen ist. Eine solche Verlagerung erfordert eine viel tiefere und kooperativere Beziehung zwischen Einkäufern und Lieferanten.

Widerstandsfähige Unternehmen werden proaktiv ihre Kosten senken und gleichzeitig genau darauf achten, welche Auswirkungen ihr Handeln auf die allgemeine Gesundheit ihrer Lieferkette hat. In dem Maße, in dem Einkäufer sich von einzelnen Beschaffungsmodellen verabschieden wollen, werden auch die Argumente für ein dynamisch vernetztes Ökosystem aus Einkäufern und Lieferanten immer unbestreitbarer.

Cloud-basierte B2B-Marktplätze waren bereits vor der Pandemie auf dem Vormarsch. Das Analystenunternehmen IDC ist der Ansicht, dass dieses Modell, das mehrere Einkäufer mit mehreren Lieferanten verbindet, eine Schlüsselrolle bei der Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Unternehmen spielt. Es ermöglicht einen einfacheren Zugang zu Lieferanten und eine weitaus größere Transparenz in der gesamten Lieferkette bis hin zur Quelle. Die Nachfrage steigt und dieser Trend dürfte sich in absehbarer Zukunft noch verstärken.

Quellennachweis:
https://www.goldmansachs.com/insights/pages/are-us-companies-actually-reshoring-their-supply-chains.html
https://blog-idceurope.com/how-b2b-market-places-can-make-supply-chain-operations-more-resilient/

Weitere Informationen: www.Tradeshift.com/de

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Lieferketten „Zurück auf Anfang“

Auftragsvolumen bricht ein, Zahlungen verspäten sich: Ukraine Krieg macht Aufschwung zunichte

Russische Aggression gegen die Ukraine schickt globale Lieferketten in den freien Fall und treibt Energieknappheit und Rohstoffpreisvolatilität voran. Die Auftragsvolumina verlieren so stark wie noch nie seit den ersten Lieferverboten. Verspätete Zahlungen an Lieferanten verdoppeln sich im Vergleich zu den sechs Monaten vor der Pandemie. Zulieferer in Mexiko und Kanada verzeichnen einen Anstieg der Aktivitäten, da US-Unternehmen ihre Beschaffung näher an ihr Heimatland verlegen. Mckinsey prognostiziert, dass in den nächsten fünf Jahren bis zu 26 Prozent der weltweiten Produktion durch Reshoring und Nearshoring verlagert werden.

Der Krieg in der Ukraine und die Abriegelungen in China haben das weltweite Auftragsvolumen in den ersten drei Monaten des Jahres 2022 einbrechen lassen, so die neuen Daten von Tradeshift. Der Q1 2022 Index of Global Trade Health von Tradeshift zeigt, dass die Gesamttransaktionen (Rechnungen und Bestellungen) zwischen Einkäufern und Lieferanten auf der Plattform im ersten Quartal 2022 um weitere 7 Punkte unter den prognostizierten Bereich gefallen sind. Die Auftragsvolumina wurden durch eine Mischung aus hoher Inflation, längeren Lieferzeiten und Engpässen bei wichtigen Komponenten besonders stark beeinträchtigt. Die Auftragseingänge fielen im ersten Quartal um 16 Punkte, was den stärksten Schwungverlust seit den ersten Sperrungen im Jahr 2020 darstellt.

Unternehmen halten Geld zurück, Lieferantenzahlungen weiter stark verspätet

Die großen Unternehmen scheinen sich auf eine schwierige Zeit einzustellen und halten eigenen Bargeldreserven zurück. Das hat Auswirkungen auf die Lieferanten, die dadurch in den kommenden Monaten erneut unter Druck geraten werden. Die aktuellen Daten von Tradeshift zeigen, dass die Zahl der verspäteten Lieferantenzahlungen in den letzten sechs Monaten durchschnittlich 15,9 Prozent des Gesamtvolumens betrug und damit fast doppelt so hoch war wie in den sechs Monaten vor der Pandemie.

„Die Aggression Russlands in der Ukraine und die Abriegelung von Großstädten in ganz China führen zu einer Konvergenz von neuem und bekanntem Druck“, sagt Christian Lanng, CEO von Tradeshift. „Der Aufbau von Bargeldreserven mag wie ein Akt der Selbsterhaltung seitens der Einkäufer erscheinen. Er kann aber schnell zu einem Akt der Selbstverletzung werden, wenn die Lieferanten zu kämpfen beginnen. Große Unternehmen müssen aufhören, Lieferanten als billige Kreditlinie zu betrachten. Stattdessen sollten sie anfangen, nach Finanzierungsoptionen zu suchen, die sowohl sie selbst als auch ihre Lieferanten in einem hochvolatilen Umfeld zahlungsfähig halten.“

Euro-Raum weiteren Belastungen ausgesetzt

Die Transaktionen fielen um weitere 14 Punkte gegenüber der erwarteten Spanne, wodurch ein Großteil der Erholung der letzten 18 Monate zunichte gemacht wurde. Die Auftragsvolumina fielen um alarmierende 28 Punkte, da die Ukraine-Krise die Rohstoffpreise in die Höhe trieb und weitere Störungen in wichtigen Lieferketten verursachte.

In Deutschland gaben 40 Prozent der Industrieunternehmen an, dass sie Probleme mit Lieferengpässen erwarteten, so der Think Tank IW. Die Automobilhersteller haben aufgrund des Mangels an Kabelbäumen, die in der Ukraine von der deutschen Firma Leoni hergestellt werden, Montagebänder geschlossen.

Das Rechnungsvolumen blieb im ersten Quartal 2022 relativ robust, was darauf hindeutet, dass die Zulieferer immer noch einen Rückstand an bestehenden Aufträgen abarbeiten. Einige Engpässe könnten sich abschwächen, aber die Aussichten deuten darauf hin, dass noch einige schwierige Monate bevorstehen, da neue Störungen auftreten. Nach Angaben von JP Morgan sind die Asien-Europa-Routen am stärksten von Problemen wie akuter Überlastung der Häfen und Unterbrechungen im Frachtverkehr aufgrund der Schließung des russischen Luftraums betroffen. Angesichts der Starrheit bzw. Unflexibilität der meisten Lieferketten dürfte es sich als sehr schwierig erweisen, schnelle und praktikable Lösungen für diese Probleme zu finden.

Einkäufer und Lieferanten sind in USA, China und Großbritannien einem ähnlichem Druck ausgesetzt

USA: Die Dynamik ging um 6 Punkte zurück. Die US-Häfen machten sich auf neue Überlastungen infolge von Sperrungen in Asien gefasst. Die steigenden Energiekosten wirkten sich ebenfalls auf die Aufträge aus.

China: Die Transaktionen gingen im ersten Quartal 2022 um weitere 3 Punkte zurück, was das dritte Quartal in Folge ist, in dem die Aktivität hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Großbritannien: Das Transaktionswachstum insgesamt lag im ersten Quartal um einen Punkt über dem prognostizierten Bereich, aber das Gesamtwachstum seit der Pandemie ist immer noch kaum halb so hoch wie erwartet.

Reshoring und Nearshoring im Kommen?

Kommentatoren wie der CEO von Blackrock, Larry Fink, glauben, dass der Krieg in der Ukraine die Unternehmen veranlassen wird, sich aus ihren globalen Lieferketten zurückzuziehen. Derweil prognostiziert McKinsey, dass in den nächsten fünf Jahren bis zu 26 Prozent der weltweiten Produktion durch Reshoring und Nearshoring verlagert werden. Die Daten von Tradeshift deuten darauf hin, dass Zulieferer in den an die USA angrenzenden Ländern bereits von den Bemühungen multinationaler Unternehmen profitieren, ihre Lieferketten zu „nearshoren“. Das Rechnungsaufkommen mexikanischer Lieferanten ist im vergangenen Jahr um das 4,1-fache des weltweiten Durchschnitts gestiegen. Die Rechnungen kanadischer Zulieferer waren 3,1-mal so hoch wie der Durchschnitt.

„Das Jahr 2022 hat ein neues Kapitel in einem Zeitalter der Unsicherheit für den Welthandel aufgeschlagen“, so Lanng weiter. „In dieser neuen Realität werden Rückstände und Pannen zur neuen Normalität, während Konnektivität, Transparenz und Agilität eher grundlegende Betriebsprinzipien als vage Ambitionen sind. Die Globalisierung mag zwar auf dem Rückzug sein, aber die Widerstandsfähigkeit wird davon abhängen, dass die Lieferketten vernetzter, vielfältiger und kollaborativer werden als je zuvor.“

Weitere Index-Daten nach Branchen und IT-Ausgaben

Transport & Logistik: Die geopolitischen Spannungen und die erneuten Abriegelungen in China stellen die Logistikunternehmen vor große Herausforderungen. Die Tradeshift Daten zeigen, dass das Transaktionsvolumen in der gesamten Transport- und Logistikbranche weiterhin höher ist als erwartet, was auf einen harten Wettbewerb um begrenzte Kapazitäten hindeutet.

Hersteller: Die Lieferketten des verarbeitenden Gewerbes sind mit einer schwierigen Kombination aus Lieferkettenengpässen und steigenden Rohstoffpreisen konfrontiert. Die Tradeshift Daten zeigen, dass das Transaktionsvolumen im ersten Quartal 25 Prozent unter dem erwarteten Niveau lag. Ein Großteil dieser Verlangsamung ist auf einen steilen Rückgang der Auftragseingänge zurückzuführen, die das erste Quartal 2022 auf dem niedrigsten Stand seit der ersten COVID-Sperre beendeten.

Einzelhandel: Die Transaktionen in den Lieferketten des Einzelhandels scheinen sich nach einer Phase extremer Volatilität in den letzten zwei Jahren stabilisiert zu haben. Die Aktivität bleibt jedoch leicht hinter den Erwartungen zurück, wobei eine Kombination aus steigenden Kosten und schwindendem Verbrauchervertrauen wahrscheinliche Faktoren sind.

Technologie-Einkäufe: Auch die Einkäufe von Software und Technologie lagen im ersten Quartal unter den Erwartungen. Umfragedaten von Enterprise Technology Research zeigen, dass einige Käufer im ersten Quartal angesichts der makroökonomischen Bedingungen eine abwartende Haltung eingenommen haben.

Der vollständigen Q1 2022 Index of Global Trade Health ist in englischer Sprache downloadbar auf der Tradeshift Website: https://tradeshift.com/global-trade-report/

Quellennachweis:
1. https://tradeshift.com/global-trade-report/
2. https://www.nasdaq.com/articles/ukraine-conflict-adds-to-european-supply-chain-snags
3. https://www.just-auto.com/special-focus/ukraine-crisis/ukraine-harness-shortage-hits-vw-report/
4. https://www.reuters.com/markets/europe/ukraine-conflict-adds-european-supply-chain-snags-2022-03-09/
5. https://www.opportimes.com/reshoring-and-nearshoring-will-relocate-up-to-26-of-world-production/
6. https://www.blackrock.com/corporate/investor-relations/larry-fink-ceo-letter
7. https://siliconangle.com/2022/04/01/new-data-c-suite-taps-brakes-tech-spending/

Über den Tradeshift Index of Global Trade Health
Viele der weltweit größten Einkäufer und ihre Lieferanten nutzen die Handelstechnologie-Plattform von Tradeshift, um digitalisierte Einkaufs- und Rechnungsdaten auszutauschen. Der Index analysiert anonymisierte Transaktionsdaten, die über die Plattform fließen. Als Transaktionsvolumen bzw. Lieferkettenaktivitäten definiert Tradeshift alle Handelsaktivitäten und Forderungen aus Lieferantenzahlungen. Der Index gibt einen zeitnahen Überblick darüber, wie sich externe Ereignisse auf den Business-to-Business-Handel auswirken.

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Logistikrevolution „iSCALE“: HK.SYSTEMS entwickelt sensorgesteuertes, vollautomatisiertes Kanban-Waagensystem gemeinsam mit Würth und Kellner & Kunz

– Digitales Waagensystem iSCALE optimiert das C-Teile-Management: flexibler, autarker Einsatz | kosteneffiziente, schnelle Abwicklung | verlässliche Materialversorgung | effiziente Flächennutzung

Buchen/Odenwald, 14. Dezember 2021 – Das vollautomatisierte, digitale Waagensystem iSCALE ist eine gemeinschaftliche Entwicklung der HK.SYSTEMS GmbH, Würth Industrie Service GmbH & Co. KG und Kellner & Kunz AG. Als innovative Kanban-Lösung basiert iSCALE auf modernster IoT-Technologie und revolutioniert das komplette C-Teile-Management: Das System digitalisiert alle Prozesse der logistischen Lagerführung, ermöglicht erhebliche Prozesseinsparungen, baut Lagerbestände beim Kunden vor Ort ab, nimmt erheblich weniger Fläche in Anspruch und sorgt für eine maximale Transparenz.

„HK.SYSTEMS hat sich um die schnelle, ganzheitliche Entwicklung von Design und Konstruktion, die Sensorik sowie die Implementierung der verwendeten Funktechnologie und der besonders energieeffizienten Firmware gekümmert“, erläutert Sven Ehrmann, Geschäftsführer der HK.SYSTEMS GmbH.

C-Teile beanspruchen bei vielen Unternehmen einen sehr hohen Beschaffungsaufwand, obwohl sie häufig nur einen geringen Anteil des Einkaufsvolumens darstellen. Das Einsparpotenzial liegt vor diesem Hintergrund in der Optimierung der Prozesse. iSCALE ist daher die ideale digitale Lösung für eine automatisierte, beinahe selbstständig agierende logistische Lagerverwaltung für C-Teile. Das sensorgesteuerte Wiegesystem basiert auf modernster IoT-Funktechnologie und funktioniert im Betrieb vollkommen autark ohne lokalen Stromanschluss. Direkt mit dem Kanban-Behälter verbunden, meldet iSCALE die Bedarfe von Produktionsmaterialien und weiteren Kleinteilen vom Einsatzort beim Kunden direkt digital an das ERP-System der Würth Industrie Service und sorgt so für entsprechenden Nachschub.

Für Kunden bietet diese Flexibilität vielfältige Möglichkeiten: iSCALE ist nicht nur in einem herkömmlichen Kanban-Materiallager, sondern auch für die Versorgung an der Linie und direkt an einzelnen Montageplätzen einsetzbar.

Das iSCALE System ist mit einer sensorgesteuerten Waage ausgestattet. Diese ermittelt permanent das Gewicht der C-Teile im Behälter und überträgt es direkt über eine verschlüsselte Schnittstelle an das Warenwirtschaftssystem der Würth Industrie Service. Unterschreitet das Gewicht einen definierten Wert, wird automatisch eine Meldung an die Würth Industrie Service erzeugt sowie eine Bestellung und im Anschluss eine Nachlieferung ausgelöst. Das Waagensystem wird sukzessive für alle nach VDA-Norm angelehnten Behältergrößen der Würth Industrie Service umgesetzt (2115, 4115, 4315).

Die Vorteile dieses vollkommen neuartigen Systems liegen signifikant auf der Hand:

-Eine vollautomatische logistische Lagerführung ersetzt aufwändige Bestandsermittlungen, Nachbestellungen und Zwischenlagerungen.
-Die permanente Bestandsprüfung identifiziert frühzeitig Bedarfsschwankungen und Bedarfsspitzen.
-Im Vergleich zu herkömmlichen Storage-Lösungen benötigt iSCALE nur die Hälfte der bisher eingenommenen Regaltiefe: optimal für eine ideale Flächennutzung.

„iSCALE eignet sich besonders für produzierende Unternehmen, die unregelmäßige Bedarfe von direkten Materialien aufweisen. Das System ermöglicht erhebliche Prozesseinsparungen bei einer Verringerung des gebundenen Kapitals, da hohe Lagerbestände beim Kunden vor Ort abgebaut und somit Flächen für Lagerplätze reduziert werden können.“, betont Heiko Ehrmann, Digital Business Development & Innovations bei Würth Industrie Service. Ergänzend fügt Ehrmann hinzu: „Auf diese Weise wird sich künftig die komplette Supply Chain und der Materialfluss bis an den Verbrauchsort weitgehend selbst steuern und somit entscheidend verbessern.“

Bildinformation:
Das innovative Waagensystem iSCALE ist eine sensorgesteuerte Waage, die direkt mit dem Kanban-Behälter verbunden und autark bewegbar ist. Durch modernste, digitale Sensor- und Kommunikationstechnologie ermöglicht es die automatisierte Überwachung von Lagerbeständen und das selbstständige, effiziente Auslösen von Nachbestellungen.

HK.SYSTEMS ist Dein Partner für digitale Geschäftsmodelle und Deinen schnellen, effektiven Einstieg in die Digitalisierung. Von den geeigneten Devices über die IoT-Engine bis zum Betrieb Deiner vernetzten Lösung: Wir entwickeln die Hardware und produzieren sie für Dich. Wir betreiben für Dich die Plattform für das Daten- und SIM-Kartemanagement. Wir werten die Daten intelligent aus und übergeben sie an Dein System. Und natürlich kümmern wir uns um den laufenden Betrieb und bieten Dir den passenden Service dazu. Alles aus einer Hand – das können nur wir.

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BusinessCode: Start-Up BlueBox Systems erhält internationale Auszeichnung

Mit dem Start-Up BlueBox Systems zündete das Bonner IT-Unternehmen BusinessCode im Bereich Lieferkettentransparenz die nächste Stufe und wurde dafür vom Logistics Tech Outlook Magazin als eines der zehn innovativsten Unternehmen ausgezeichnet.

Bonn, 15.09.2021 Digitale Transparenz und Datenzugriff in Echtzeit sind die tragenden Säulen moderner Logistik. Gerade in den letzten Monaten ist deutlich geworden, welche Bedeutung diese geschäftskritischen Funktionen haben. Sichtbar ist dies u. a. durch die Verknappung der Frachtkapazitäten geworden, was zu einem deutlichen Anstieg der Frachtpreise geführt hat.

„Die Branchenführer suchen weltweit nach zuverlässigen Lösungen, die transparente Daten der Sendungsverfolgung liefern, um diese zu optimieren“, erklärt BusinessCode CEO Martin Schulze. Obwohl der Echtzeit-Zugriff auf Sendungsinformationen bei anderen Verkehrsträgern seit längerer Zeit möglich ist, war es dies bei Luftfracht nicht. BlueBox Systems – ein Spin-off von BusinessCode – stößt genau in diese Lücke vor und entwickelte eine passgenaue Plattform, die verschiedene Elemente der Lieferkette integriert. „Mit der Plattform BlueBoxAir können die Kunden u. a. live vorhandene Luftfrachtkapazitäten der Handelswege visualisieren. Unmittelbare Handlungsbedarfe lassen sich erkennen und die Entscheider können kurzfristig handeln“, erklärt Martin Schulze.

BusinessCode verfügt als treibende Kraft hinter BlueBox Systems über 20 Jahre Erfahrung im Bereich Logistik-IT, insbesondere im Luftfrachtmanagement. Dieses Wissen ist in die Entwicklung der nun ausgezeichneten Plattform geflossen. Sie ermöglicht es den Verantwortlichen, sämtliche Sendungen parallel zu überwachen und zu verwalten. Mit dem intuitiven Dashboard von BlueBoxAir lassen sich Abweichungen, wie z. B. geteilte Sendungen, Verspätungen und verpasste Anschlüsse, sowie viele andere Aspekte auf einen Blick überwachen. Darüber hinaus werden Verlader und Spediteure in die Lage versetzt, die Leistung der Transportkette und der Carrier zu messen, um z. B. für zukünftige Sendungen alternative Dienstleister zu beauftragen.

Als einziger Anbieter auf dem Markt hat BlueBox Systems die Sensoren von Logmore in seine Plattform integriert. Das Ergebnis ist eine für die Logistikbranche revolutionäre Transparenz, die insbesondere für temperatursensible Transportketten in der Pharma- oder Lebensmittelindustrie die Grundlage für nahtlose Lieferketten- und Logistikabläufe bildet.

„Das Verstehen von Marktanforderungen ist ein Schlüsselelement des unternehmerischen Erfolgs“, erklärt Schulze. „Vom Betriebsleiter, der sich um das Tagesgeschäft kümmert, bis hin zum Supply-Chain-Experten sind die Anforderungen jeder Benutzergruppe unterschiedlich. Und genau diese unterschiedlichen Informationen müssen Supply-Chain-Systeme abbilden, um die einzelnen Gruppen gezielt bei ihrem Tagesgeschäft zu unterstützen.“ Die Plattform von BlueBox Systems stellt eine intuitive Lösung für die dringend benötigte Transparenz in der Luftfracht zur Verfügung.

Und genau für diesen ungewöhnlichen Ansatz, komplexe IT in einer Lösung zu integrieren und diese einfach nutzbar zu machen, wurde BlueBox Systems im August von dem Logistics Tech Outlook Magazin als eines der innovativsten Logistikunternehmen weltweit ausgezeichnet. „Es macht uns sehr stolz, schon nach so kurzer Zeit von der Branche wahrgenommen und ausgezeichnet zu werden“, schließt CEO Martin Schulze. Doch damit nicht genug, in Bonn freut man sich auch über steigendes Interesse im Markt in Form von aufgeschalteten Kunden, die aus allen Regionen der Welt kommen.

Seit über 20 Jahren steht BusinessCode für maßgeschneiderte IT-Lösungen. Tagtäglich arbeiten mehr als 20.000 User national und international mit Software des Bonner IT-Dienstleisters. Nähe und Erreichbarkeit zeichnen BusinessCode ebenso aus wie Know-how und Kompetenz der langjährig im Unternehmen tätigen Mitarbeiter.
Die Basis der individuellen und auf die Kundenwünsche abgestellten IT-Lösungen, bildet die hauseigene Software-Library, sie ist das Ergebnis der langjährigen Arbeitsweise von BusinessCode. Je nach Aufgabenstellung und Kundenanforderung wird die Softwarelösung entsprechend flexibel gestaltet, um erweiterbar zu sein. Dies sorgt für eine weitgehende Unabhängigkeit der Kunden.
Modernste Technologien gepaart mit jahrzehntelanger Erfahrung und bewährten Lösungsideen, arbeitet BusinessCode daran, seine Kunden national wie international noch erfolgreicher zu machen.

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Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

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Unisys: Neue Software für Airlines trackt einzelne Frachtstücke

Technologie „Piece-Level-Tracking“ bietet Fluggesellschaften verbesserte Supply Chain-Transparenz

Hattersheim/Thalwil/Wien, 24. August 2021 – Unisys (NYSE: UIS), globales Unternehmen für IT-Lösungen, präsentiert eine neue Softwarefunktion, die es Fluggesellschaften erstmals ermöglicht, den Status und Standort jedes einzelnen Frachtstücks im Laufe seiner gesamten Reise nachzuvollziehen. Airlines und Speditionsunternehmen erreichen somit ganz neue Möglichkeiten an Transparenz entlang ihrer kompletten Lieferkette.
Die neue, speziell für Fluggesellschaften verfügbare Funktion Piece-Level-Tracking (PLT) ist in die Anwendung Unisys Cargo Core integriert und erlaubt den Airlines eine effizientere und schnellere Abwicklung von Frachtsendungen. Versandunternehmen verfügen bereits über eine ähnliche Technologie, konnten jedoch PLT bisher nur über ihre eigenen Flugzeuge nutzen und nicht, wenn sie eine Fluggesellschaft mit dem Transport der Fracht beauftragten.

„Mit der Zunahme von E-Commerce und der wachsenden Menge an spezieller Luftfracht, die es zu befördern gilt, ist es sowohl für Online-Händler wie auch für Käufer wichtig zu wissen, an welcher Stelle der Lieferkette sich einzelne Frachtstücke befinden. Das beginnt bei der Spedition und reicht bis hin zur Auslieferung an den Empfänger – und zwar nicht nur bezüglich der Gesamtsendung, sondern für sämtliche Bestandteile der Lieferung“, so Rodney Melton, Senior Director, Industry and Client Management bei Unisys. „Die neue Funktion ist außerdem von entscheidender Bedeutung für Lieferanten, die detaillierte Informationen über ihre Sendung benötigen – für eine effektivere Planung und Lagerung ebenso wie für eine bessere Transparenz, um die Einhaltung lokaler Zölle und Vorschriften zu gewährleisten. Dies ist besonders wichtig für Fracht, die von hoher Priorität beziehungsweise verderblich ist wie Arzneien, Lebensmittel oder lebende Tiere.“

Mehr Transparenz innerhalb der Lieferkette als Schlüssel
Trotz Verbesserungen im gewerblichen Versand ist mangelnde Transparenz entlang der Lieferkette nach wie vor eine der größten Herausforderungen, mit denen Frachtanbieter konfrontiert sind. Eine im Dezember 2020 durchgeführte Umfrage kam zu dem Ergebnis, dass 92 Prozent der Supply Chain Fachleute den ihnen vorliegenden Daten über Produkte, die ihre Lieferketten durchlaufen, nicht vertrauen. Die Befragten berichteten auch von erheblichen jährlichen Bestandsverlusten durch verdorbene Produkte aufgrund mangelnder Transparenz – Pharmaunternehmen gaben Verluste in Höhe von 138 Millionen US-Dollar pro Jahr an. Eine weitere Studie unter nordamerikanischen und europäischen Einzelhändlern ergab, dass nur 16 Prozent der befragten Unternehmen die Möglichkeit haben, wichtige Leistungsindikatoren für ihre Lieferkette in Echtzeit zu bekommen.

Gregory Pritchard, Head of Global Logistics and JAPAC Distribution beim Bio-Pharma Unternehmen AbbVie, betonte kürzlich bei der jährlichen Sitzung des Council of Supply Chain Management Professionals (CSCMP) die Bedeutung von Echtzeit-Transparenz für die betriebliche Effizienz: „In Echtzeit zu wissen, an welcher Stelle sich Sendungen befinden und die Möglichkeit, darauf zu reagieren, schafft ein zusätzliches Maß an Sicherheit für die Kunden und verbessert das Serviceerlebnis.“

Unisys verfügt über mehr als 55 Jahre Erfahrung in der Bereitstellung innovativer IT-Lösungen für die Reise- und Transportbranche. Weltweit vertrauen neun der Top 10 Fluggesellschaften auf Unisys-Lösungen. Weitere Informationen über die Luftfracht-Services von Unisys finden Sie hier.

Unisys ist ein weltweit tätiges Unternehmen für Informationstechnologie und stellt hochleistungsfähige, sicherheitszentrierte Lösungen für Unternehmen und staatliche Organisationen weltweit zur Verfügung. Das Portfolio von Unisys umfasst Angebote für den digitalen Arbeitsplatz ebenso wie Lösungen rund um die Bereiche Cloud-Migration, IT-Infrastruktur, Enterprise Computing, Business-Prozesse und Cyber-Sicherheit. Weitere Informationen darüber, wie Unisys seine Kunden in den Bereichen Finanzdienstleistungen, sonstige Privatwirtschaft sowie im öffentlichen Sektor unterstützt, finden Sie unter www.unisys.de oder www.unisys.com
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http://www.unisys.com

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

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