Gebrüder Weiss expandiert in Straubing

Übernahme der Wolf Internationale Spedition und der Air System Luftfracht Spedition in Straubing / Full-Service Logistik für regionale Kunden / Umzug an Gebrüder Weiss Standort am Sachsenring am 1.10.2021

Straubing / Lauterach, 29. September 2021. Das Transport- und Logistikunternehmen Gebrüder Weiss übernimmt im niederbayrischen Straubing die operativen Geschäftsbetriebe der Wolf Internationale Spedition GmbH und der Air System Luftfracht Spedition GmbH. Die 20 neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen über großes Know-how in der internationalen Spedition, sowohl im Landtransport als auch bei der Luft- und Seefracht. Grundlage für den neuen Standort von Gebrüder Weiss ist eine kürzlich erworbene Bestandsimmobilie am Sachsenring mit einer Fläche von 45.000 Quadratmetern.

„Mit dem Wechsel zu Gebrüder Weiss bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine sichere Zukunftsperspektive mit neuen Entwicklungsmöglichkeiten. Unseren Kunden können wir nun mit dem internationalen Netzwerk und dem Kundenportal von Gebrüder Weiss Lösungen aus einer Hand anbieten“, sagt Katja Wolf, zuletzt geschäftsführende Inhaberin der Wolf Internationale Spedition GmbH. Mittelfristig sollen am jüngsten Standort von Gebrüder Weiss 40 bis 60 weitere, attraktive Jobs in sämtlichen speditionellen Einsatzbereichen geschaffen werden.

„Katja Wolf und ihre beiden Teams für uns zu gewinnen, ist eine großartige Ausgangsbasis für die Entwicklung an unserem neuen Standort. Gemäß unserer Strategie ‚Best of Both Worlds‘ – also der Verknüpfung von physischer und digitaler Kompetenz – werden wir im süddeutschen Raum weiterhin in Menschen, eigene Logistikanlagen und Fahrzeuge in Kombination mit digitalen Services investieren“, erläutert Werner Dettenthaler, Geschäftsführer Landverkehr Deutschland bei Gebrüder Weiss.

Über Gebrüder Weiss
Mit über 7.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, 170 firmeneigenen Standorten und einem Jahresumsatz von 1,77 Milliarden Euro (2020) zählt Gebrüder Weiss zu den führenden Transport- und Logistikunternehmen Europas. Unter dem Dach der Gebrüder Weiss Holding AG mit Sitz in Lauterach (Österreich) fasst das Unternehmen neben seinen Hauptgeschäftsbereichen Landtransporte, Luft- und Seefracht sowie Logistik auch eine Reihe von hoch spezialisierten Branchenlösungen und Tochterunternehmen zusammen – darunter u. a. die Logistikberatung x|vise, tectraxx (Branchenspezialist für High-Tech-Unternehmen), dicall (Kommunikationslösungen, Marktforschung, Training), Rail Cargo (Bahntransporte) und der Gebrüder Weiss Paketdienst, Mitgesellschafter des österreichischen DPD. Diese Bündelung ermöglicht es dem Konzern, schnell und flexibel auf Kundenbedürfnisse zu reagieren. Mit einer Vielzahl an ökologischen, ökonomischen und sozialen Maßnahmen gilt das Familienunternehmen, dessen Geschichte im Transportwesen mehr als 500 Jahre zurückreicht, heute auch als Vorreiter in puncto nachhaltigem Wirtschaften.

Kontakt
Gebrüder Weiss Unternehmenskommunikation
Merlin Herrmann
press@gw-world.com
Bundesstraße 110, A-6923 Lauterach
T +43.5574.696.2166
F +43.5.9006.2173
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Nur Logistik trotzt Corona-Pandemie – Neuberechnung des IWIP-Industrieimmobilienindex 2020 zeigt Mietsenkungen

Idstein, 20. April 2021. Die Mieten für Industrieimmobilien sind insgesamt im Jahr 2020 durchschnittlich um 2,2 Prozent  gesunken. Diesen Trend weist der IWIP-Index im Vergleich zum Vorjahr aus. Der gemeinsame Index vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) und IndustrialPort (IP) analysiert jährlich die Mietentwicklung von Industrie- und Logistikimmobilien in Deutschland.
Die Ergebnisse für 2020 stehen ganz im Zeichen der Covid-19-Pandemie.

Als klaren Trend haben die Experten herausgearbeitet, dass die Corona-Pandemie Ursache ist für einen Rückgang der bundesweiten Industrie-Produktion von 10,8 Prozent. Im Vergleich zur Vorkrisenzeit mit deutlichen Mietsteigerungen von 8,7 Prozent (2018) beziehungsweise 3,1 Prozent (2019), hat sich die Lage auf dem Industrieimmobilien-Markt sichtbar verändert. Vielerorts wurden durch Auftragseinbrüche deutlich mehr Hallen angeboten als in den Jahren davor. Eine Vermarktung der Hallen war in der Regel trotzdem möglich, da in vielen Teilsegmenten des Marktes weiter große Nachfrage bestand. Die trotz Pandemie als gut zu bezeichnende Nachfrage nach Hallen ergab sich aus noch nicht bedienten Nachholbedarfen sowie coronabedingten Zusatzbedarfen. Diese kamen auf durch sprunghafte Verlagerungen der Nahversorgung und des traditionellen Einzelhandels auf den E-Commerce

Peter Salostowitz, Geschäftsführer von IndustrialPort, zieht ein Fazit des neu berechneten IWIP 2020: „Die Analyse von Standorten und Immobilien ist aktuell wichtiger denn je. Die Erträge für Investoren von Industriehallen sinken. Ausgangspunkt hierfür sind natürlich die schwachen Standorte. Von dort aus geht es weiter zu den durchschnittlichen Lagen. Aber auch die guten Standorte werden von diesem Trend nicht verschont. Der Negativtrend geht in jedem Fall weiter solange die Wirtschaft nicht wieder in einen Vorkrisenmodus umschalten kann durch entsprechende Vorgaben.“

Industrieimmobilien werden entweder für Lager-, Logistik- oder Produktionszwecke genutzt. Im mengenmäßig größten Nutzungssegment der Lagerhallen gingen die Mieten 2020 im Vorjahresvergleich  um 3,9 Prozent zurück. Hierbei waren große Unterschiede in der Angebotszusammensetzung bei Lage und Ausstattungsqualität der Hallen festzustellen.

Der Trend bleibt stabil und positiv: Mieten für Logistikimmobilien trotzen der Rezession; sie kommen besser durch die Corona-Pandemie als die beiden anderen Segmente Lager und Produktion. Entgegen des Markttrends sind die Mieten im Vorjahresvergleich um 5,4 Prozent gestiegen. Grund ist der boomende Onlinehandel. Damit  einher geht die gestiegene Nachfrage nach City-Logistikhallen in Ballungsräumen und Last-Mile-Standorten. Außerhalb dieser Räume sind dagegen häufig Preisrückgänge zu beobachten gewesen. Die Auftragseinbrüche im Automobil- und Maschinenbau schlagen hart durch.

Mieten für Produktionshallen sind im letzten Jahr mit minus 12,9 Prozent besonders stark eingebrochen. Damit folgen diese Mieten der gesunkenen Industrieproduktion. Preiskorrekturen zeigten sich besonders in der Angebots-Qualität. Besonders auffällig findet Peter Salostowitz dabei, dass auf dem Markt deutlich mehr Produktionshallen von bester Qualität mit guter Lage angeboten wurden.

Bundesweit wurde für 2020 ein moderater Mietrückgang von minus 2,2 Prozent im Marktsegment Industrie- und Logistikimmobilien analysiert. Das zeugt von einer hohen Widerstandsfähigkeit der Sparte, die zuvor boomte. Trotzdem offenbart ein genauer Blick, dass auch Industrie- und Logistikhallen stark von der Corona-Pandemie betroffen sind. Die unmittelbaren Effekte sind dabei äußerst unterschiedlich. Während Last-Mile-Delivery und E-Commerce in den Segmenten Lebensmittel, Medizin sowie Pharma stark nachgefragt wurden, mussten andere Segmente wie traditioneller Maschinenbau deutlich Federn lassen. Das führte zu enormen mengenmäßigen und strukturellen Verschiebungen der angebotenen Mietobjekte. Diese lassen sich mit Hilfe des hedonischen Ansatzes des IWIP-Index analysieren. Es ist auch möglich, Preisveränderungen aufgrund von Qualitäts- und Lageveränderungen heraus zu rechnen.

Zur Methode: Das neue Gutachten 2020 präsentiert die Auswertung von rund 9.500 Mietangeboten für Industrieimmobilien aus den Jahren 2019 und 2020. Davon sind etwa 4.900 aus dem Jahr 2020, erhoben im Rahmen des IW-IndustrialPort-Industrieimmobilien-Index (kurz IWIP-Index). Der Datensatz wurde von IndustrialPort zusammen mit einem Netzwerk von 14 namhaften und erfahrenen Partnerunternehmen erstellt. Der IWIP-Index basiert auf einem hedonischen Ansatz; er beschreibt detailliert die Mietentwicklung für die Teilmärkte Lager, Logistik und Produktion.
Die komplette neue und 17-seitige Analyse kann ab sofort über die Webseite von IndustrialPort bezogen werden.

Mehr Infos zum Index:
https://www.industrialport.net/industrieimmobilien-index-iwip/

Kontakt:

Christian Giesen, M.A.

IndustrialPort GmbH & Co. KG
Regulated by RICS
Taubenberg 28
65510 Idstein
Telefon: +49 6126 97 69 619
Mobil:    +49 151 62 51 89 54

giesen@industrialport.net
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BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Logistikmarkt-Zahlen zum ersten Quartal 2021 – Logistikmarkt Ruhrgebiet: Verschnaufpause zum Jahresstart

Essen, 20. April 2021 – Bis Ende März beläuft sich der Umsatz auf dem Logistikmarkt Ruhrgebiet nur auf lediglich 43.000 m². Damit wurde das Ergebnis des sehr starken Vorjahresquartals um fast 75 % verfehlt und auch der Zehnjahresschnitt (-59 %) bleibt in weiter Ferne. Dies ergibt eine Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Nach einem starken Jahr 2020 mit dem zweitbesten Ergebnis der Historie mit 669.000 Quadratmetern Umsatz und einem vor allem im zweiten Halbjahr deutlich beschleunigten Transaktionsgeschehen haben die Marktakteure im Ruhrgebiet zum Jahresstart 2021 vorerst den Fuß vom Gas genommen Viele der verfügbaren Bestandsflächen sowie der im Bau befindlichen Projektentwicklungen wurden bereits im Jahr 2020 vom Markt absorbiert und dies vor allem im Rahmen von großflächigen Transaktionen. Es sind genau diese Verkäufe jenseits der 20.000 Quadratmeter-Marke, die nun zum Jahresbeginn 2021 gänzlich fehlen“, erklärt Christopher Raabe, Geschäftsführer und Head of Logistics & Industrial der BNP Paribas Real Estate GmbH.


Handelsunternehmen am aktivsten, Bewegung im mittleren Größensegment

Handelsunternehmen waren mit weitem Abstand die bis jetzt aktivste Branche. Auf ihr Konto entfallen gut 67 % des Flächenumsatzes. Sie haben somit rund 29.000 m² Umsatz generiert. Damit verfehlen sie das Rekordergebnis aus dem ersten Quartal 2020 (gut 130.000 m²) natürlich um Längen, liegen aber genau im langjährigen Mittel von 30.000 m². Sämtliche von Handelsunternehmen getätigte Umsätze fanden in Bestandsobjekten statt. Anders gestaltet sich die Situation bei der Branche Industrie/Produktion, auf die ein Drittel des bis jetzt erzielten Umsatzes entfällt. Das aktuelle Resultat liegt 44 % unter dem Vorjahresergebnis und bleibt auch gegenüber dem seit 2015 erfassten Durchschnitt von rund 28.800 m² zurück. Im ersten Quartal 2021 wurde kein Abschluss über 5.000 m² seitens der so wichtigen Branche der Logistikdienstleister registriert.

Im ersten Quartal 2021 war der Markt für Lager- und Logistikflächen vor allem im mittleren Größensegment in Bewegung. Großflächige Transaktionen jenseits der 20.000 m² wurden im Ruhrgebiet im laufenden Jahr noch nicht registriert, und auch in der Größenklasse 12.001 bis 20.000 m² ist der Flächenumsatz bis jetzt deutlich unterdurchschnittlich ausgefallen. Solide präsentierte sich hingegen der Flächenumsatz in der Größenklasse 8.001 bis 12.000 m² mit einem Marktanteil von fast 44 %. Hier wurde das Vorjahresergebnis von gut 19.000 m² nur unwesentlich um 4 % verfehlt. Demgegenüber ist der Umsatz im Flächensegment 5.001 bis 8.000 m² im langjährigen Durchschnitt und erfreuliche 72 % über dem Vorjahresniveau ausgefallen.

Das Angebot an kurzfristig verfügbaren Neubauflächen ist aktuell sehr begrenzt. Dies kommt auch im jüngsten Anmietungsgeschehen zum Ausdruck. Der Anteil von Neubauflächen am bis jetzt realisierten Umsatz beläuft sich auf niedrige 20 %. Der Fokus lag ganz klar auf Bestandsflächen im Kerngebiet des Ruhrgebiets. Während die Spitzenmiete gegenüber dem Vorjahresquartal stabil bei 4,90 €/m² notiert, wird für die Durchschnittsmiete ein Plus von knapp 5 % auf jetzt 4,30 €/m² registriert.

Perspektiven
„In den kommenden Monaten ist mit einer deutlichen und nachhaltigen Belebung des Transaktionsgeschehens zu rechnen. Vor dem Hintergrund einer weiter Fahrt aufnehmenden deutschen Wirtschaft, dürfte die Nachfrage nach Lager– und Logistikflächen aller Voraussicht nach über sämtliche Branchen hinweg wieder steigen. Dies sollte insbesondere für die wichtigen Logistikdienstleister gelten, die im laufenden Jahr noch kaum auf Nutzerseite aktiv waren. Weiterhin wird das Marktgeschehen voraussichtlich auch im großflächigen Segment deutlich dynamischer ausfallen. Auf der Angebotsseite ist mit der Fertigstellung weiterer spekulativ errichteter Flächen bis zum Jahresende 2021 zu rechnen. Jedoch wird das Angebot den anhaltenden Nachfrageüberhang im modernen Segment kaum ausreichend bedienen können, sodass ein Anstieg der Spitzenmiete sehr wahrscheinlich ist“, so Bastian Hafner, Head of Logistics & Industrial Advisory der BNP Paribas Real Estate GmbH.

Pressekontakt:
Chantal Schaum – Tel: +49 (0)69-298 99-948, Mobil: +49 (0)174-903 85 77, chantal.schaum@bnpparibas.com
Viktoria Gomolka – Tel: +49 (0)69-298 99-946, Mobil: +49 (0)173-968 60 86, viktoria.gomolka@bnpparibas.com
Melanie Engel – Tel: +49 (0)40-348 48-443, Mobil: +49 (0)151-117 615 50, melanie.engel@bnpparibas.com

Über BNP Paribas Real Estate
BNP Paribas Real Estate ist ein führender internationaler Immobiliendienstleister, der seinen Kunden umfassende Leistungen in allen Phasen des Immobilienzyklus bietet: Transaction, Consulting, Valuation, Property Management, Investment Management und Property Development. Mit 5.000 Mitarbeitenden unterstützt das Unternehmen Eigentümer, Mieter, Investoren und die öffentliche Hand in ihren Projekten dank lokaler Expertise in 30 Ländern (eigene Standorte und Allianzpartner) in Europa, Nahost und Asien. BNP Paribas Real Estate ist Teil der BNP Paribas Gruppe, ein weltweit führender Finanzdienstleister.

Weitere Informationen: http://www.realestate.bnpparibas.com/

Über BNP Paribas in Deutschland
BNP Paribas ist eine führende europäische Bank mit internationaler Reichweite. In Deutschland ist die BNP Paribas Gruppe seit 1947 aktiv und hat sich mit 12 Geschäftseinheiten erfolgreich am Markt positioniert. Privatkunden, Unternehmen und institutionelle Kunden werden von rund 6.000 Mitarbeitern bundesweit in allen relevanten Wirtschaftsregionen betreut. http://www.bnpparibas.de

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BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Logistikmarkt-Zahlen zum ersten Quartal 2021 – Lebhafte Nachfrage im 1. Quartal auf dem Hamburger Logistikmarkt

Hamburg, 20. April 2021 – Der Hamburger Logistik- und Lagerflächenmarkt verzeichnet einen starken Jahresauftakt. Mit einem Flächenumsatz von 129.000 m² wurde das Vorjahresergebnis um rund ein Viertel übertroffen und auch der zehnjährige Durchschnitt konnte um mehr als 18 % getoppt werden. Im bundesweiten Vergleich belegt die Hansestadt damit Platz zwei hinter Berlin. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Besonders erfreulich ist, dass das gute Resultat auf einer breiten Nachfragebasis beruht und nicht aus nur wenigen Großabschlüssen resultiert. In den ersten drei Monaten konnte bislang sogar noch kein Vertrag über 20.000 m² erfasst werden. Eine besonders lebhafte Nachfrage ist nach wie vor im Bereich des Einzelhandels zu beobachten, die aber nicht voll umgesetzt werden kann. Verantwortlich hierfür ist das weiter gesunkene Angebot, da aufgrund nicht ausreichender Neubauflächen zunehmend auch ältere Bestandsflächen abvermietet wurden. Zu den wichtigsten Abschlüssen im ersten Quartal gehörten die Anmietungen von Boeing Distribution Services ISC über 16.000 m² in Henstedt-Ulzburg und von Heinrich Dehn Internationale Spedition über gut 15.000 m² sowie ein Eigennutzer-Deal von Teamwork Instore Services über 13.500 m²“, erläutert Christopher Raabe, Geschäftsführer und Head of Logistics & Industrial der BNP Paribas Real Estate GmbH.

Logistikdienstleister besonders stark
Die in Hamburg, nicht zuletzt aufgrund des wichtigen Hafens, traditionell starken Logistikdienstleister haben im ersten Quartal noch einmal zugelegt. Mit einem Umsatzanteil von über 57 % haben sie sich mit weitem Abstand an die Spitze aller Branchengruppen gesetzt und ihren ohnehin hohen durchschnittlichen Beitrag um über zehn Prozentpunkte übertroffen. Knapp unter dem üblichen Schnitt liegt die Beteiligung von Handelsunternehmen, die auf gut 22 % kommen. Verantwortlich für den etwas niedrigeren Wert ist in erster Linie das nicht ausreichende Angebot, vor allem in zentralen Lagen. Nur knapp dahinter vervollständigen Produktionsunternehmen mit 19 % das Führungstrio und unterstreichen damit die breit aufgestellte Nachfrage.

Nachdem im Vorjahreszeitraum über die Hälfte des Umsatzes auf Großabschlüsse entfiel, zeigt sich aktuell ein weitestgehend gewohntes Bild. Hohe Anteile tragen die mittelgroßen Marktsegmente zwischen 3.000 und 12.000 m² bei, die auf knapp die Hälfte (48 %) kommen. Für die noch fehlenden Verträge mit mehr als 20.000 m² ist die Größenklasse von 12.000 bis 20.000 m² in die Bresche gesprungen und steuert gut ein Drittel bei. Der Anteil kleinerer Flächen bis 3.000 m² fällt mit 17 % etwas unterdurchschnittlich aus, weist aber trotzdem ein nennenswertes Resultat auf.

Geringe Anteile von Neubau und Eigennutzern
Der in Hamburg im bundesweiten Vergleich üblicherweise ohnehin geringe Neubauanteil ist weiter gesunken und erreicht im ersten Quartal lediglich 14 %. Noch deutlicher gefallen ist die Beteiligung von Eigennutzern am Umsatz, die nur bei gut 8 % liegt. Verantwortlich hierfür ist einerseits der – gerade in den zentraleren Lagen – herrschende Grundstücksmangel in der Hansestadt. Andererseits tun sich viele Unternehmen in einem nach wie vor ungewissen Umfeld weiterhin schwer, teure Investitionsentscheidungen zu treffen. Die Mieten haben sich trotzdem noch stabil gezeigt, sodass die Spitzenmiete weiter bei 6,30 €/m² notiert und die Durchschnittsmiete bei 4,95 €/m² anzusetzen ist.

Perspektiven
„Der gute Jahresauftakt, in Verbindung mit der breit aufgestellten Nachfrage und sich abzeichnenden Fortschritten bei der Impfkampagne sprechen dafür, dass auch im weiteren Jahresverlauf von lebhaften Flächenumsätzen auszugehen ist. Demzufolge dürfte sich die Abvermietung von Bestandsflächen, insbesondere im Hafen, fortsetzen und das Angebot weiter sinken. Hierdurch könnte das Ergebnis etwas limitiert werden, sodass abzuwarten bleibt, ob die 500.000-m²-Schwelle im Gesamtjahr überschritten werden kann. Aufgrund der Nachfrageseite wäre dies eigentlich zu erwarten. Gleichzeitig hat die Wahrscheinlichkeit für steigende Mietpreisniveaus in den nächsten Quartalen spürbar zugenommen“, so Bastian Hafner, Head of Logistics & Industrial Advisory der BNP Paribas Real Estate GmbH.

Pressekontakt:
Chantal Schaum – Tel: +49 (0)69-298 99-948, Mobil: +49 (0)174-903 85 77, chantal.schaum@bnpparibas.com
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Melanie Engel – Tel: +49 (0)40-348 48-443, Mobil: +49 (0)151-117 615 50, melanie.engel@bnpparibas.com

Über BNP Paribas Real Estate
BNP Paribas Real Estate ist ein führender internationaler Immobiliendienstleister, der seinen Kunden umfassende Leistungen in allen Phasen des Immobilienzyklus bietet: Transaction, Consulting, Valuation, Property Management, Investment Management und Property Development. Mit 5.000 Mitarbeitenden unterstützt das Unternehmen Eigentümer, Mieter, Investoren und die öffentliche Hand in ihren Projekten dank lokaler Expertise in 30 Ländern (eigene Standorte und Allianzpartner) in Europa, Nahost und Asien. BNP Paribas Real Estate ist Teil der BNP Paribas Gruppe, ein weltweit führender Finanzdienstleister.

Weitere Informationen: http://www.realestate.bnpparibas.com/

Über BNP Paribas in Deutschland
BNP Paribas ist eine führende europäische Bank mit internationaler Reichweite. In Deutschland ist die BNP Paribas Gruppe seit 1947 aktiv und hat sich mit 12 Geschäftseinheiten erfolgreich am Markt positioniert. Privatkunden, Unternehmen und institutionelle Kunden werden von rund 6.000 Mitarbeitern bundesweit in allen relevanten Wirtschaftsregionen betreut. http://www.bnpparibas.de

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GLP vermietet Unit 6 seiner 134.000 m2 großen Logistikimmobilie in Mönchengladbach an Coca-Cola

Frankfurt, 20. April 2021 – GLP, ein führender Investor und Entwickler für Logistikimmobilien und Distributionsparks, vermietet die rund 15.000 Quadratmeter (m2) große Unit 6 in seinem 134.000 m2 großen Logistikzentrum in Mönchengladbach an die Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH (CCEP). Das Logistikzentrum, eine der größten Infrastruktureinrichtungen ihrer Art in Deutschland, liegt verkehrsgünstig in der Metropolregion Rhein-Ruhr in unmittelbarer Nähe zur Bundesautobahn A 61.

„Coca-Cola ist eine der wertvollsten Konsumgütermarken der Welt. Die Entscheidung eines großen Marken¬unternehmens für unser Angebot im bevölkerungsreichsten Ballungsgebiet Deutschlands zeigt, dass wir unseren Kunden trotz akuter Flächenknappheit hochwertige Standorte in besten Lagen bieten, mit denen sie sich klare Wettbewerbsvorteile sichern können. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Coca-Cola“, sagt Marie-Luise von Knobloch-Keil, Asset Management Director, GLP.

„Der Umzug unseres Außenlagers von Kerpen nach Mönchengladbach zahlt in die Klima-Strategie Net-Zero 2040 von Coca-Cola European Partners ein. Durch den deutlich verringerten Fahrtweg zwischen Produktionsstätte und Lager spart Coca-Cola jährlich knapp 500 Tonnen CO2 ein“, betont Tomislava Ticic Rac, CCEP Betriebsleiterin in Mönchengladbach.

Das Objekt befindet sich im Regiopark Mönchengladbach, dem interkommunalen Gewerbegebiet der Stadt Mönchengladbach und der Gemeinde Jüchen, einem exzellent positionier-ten Standort für Logistik und Distribution, an dem sich internationale Unternehmen wie Zalando, Esprit und DHL/Primark angesiedelt haben.

Mit einem Mietvertrag über fünf Jahre sichert sich Coca-Cola European Partners Deutschland an dem Standort schnellen Zugang zu den Konsumentenmärkten im dicht besiedelten Westen Deutschlands. Durch die zentrale Lage im Herzen von Europa sind die Ballungszentren der Region und die dortigen Logistikknotenpunkte schnell erreichbar. Der internationale Flughafen Düsseldorf ist rund 30 Fahrminuten, der internationale Köln Bonn Airport rund 50 Fahrminuten und der Hauptbahnhof Mönchengladbach rund 20 Fahrminuten weit entfernt. Außerdem bietet der nahe Rhein Anschluss an die Binnenschifffahrt.

Das Logistikzentrum von GLP in Mönchengladbach zeichnet sich durch seine großzügige Dimensionierung aus. Auf dem insgesamt 208.000 m2 großen Grundstück befinden sich acht Units mit einer Hallenfläche von insgesamt 134.000 m2. Zu den besonderen Leistungsmerkmalen gehört die große Zahl an Ladetoren auf beiden Seiten des Gebäudes, insgesamt 136 Überladebrücken und fünf ebenerdige Hallentore, sowie der zweigeschossige Mezzaninbereich mit mehreren Lastenaufzügen und einer Fläche von insgesamt 38.000 m2.

Im Rahmen eines Vermietungsmandates war BNP Paribas Real Estate beratend und vermittelnd tätig. GLP wurde bei der Vermietung außerdem immobilienrechtlich von DLA Piper beraten.

 

Bildunterschriften:          Unit 6 des Logistikzentrums von GLP in Mönchengladbach
Bildrechte:                         GLP Germany Management GmbH

 

Über GLP
GLP ist ein führender globaler Investmentmanager und Entwickler, der sich auf Logistik, Immobilien, Infrastruktur, Finanzen und entsprechende Technologien spezialisiert hat.

Das europäische Bestandsportfolio des Unternehmens umfasst mehr als vier Millionen Quadratmeter Logistikfläche. Es erstreckt sich auf ausgewählte strategische Logistikmärkte und ist zu 98 Prozent an Blue Chip-Kunden wie Amazon, UPS und Volkswagen vermietet.

Ein erstklassiger Bestand an Baugrundstücken ermöglicht die Entwicklung weiterer vier Millionen Quadratmeter Logistikfläche.

GLP ist in Brasilien, China, Europa, Indien, Japan, den USA und Vietnam tätig. Ein kombiniertes Know-how im Bereich Investitionen und Operations ermöglicht es dem Unternehmen, für Kunden und Investoren Wert zu schaffen. GLP verwaltet ein Vermögen von mehr als 100 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen unter http://www.glp.com.

Pressekontakt:
Peter Tasch
Tasch Communications
Telefon: (069) 24 44 68 07
E-Mail:   peter@tasch-communications.de

Kontakt für Investoren:

Daan van den Hoven
Head of Fund Management & Capital Deployment, Europe
Telefon: +31 615 880183
E-Mail:   daan.vandenhoven@glp.com

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